Insektenschutz reinigen – so geht‘s

03. August 2022

Viele Haushalte verfügen mittlerweile über ein Insektenschutzsystem, um unerwünschte Gäste fernzuhalten. Doch was tun, wenn die Insektengitter verschmutzt sind? Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie wertvolle Tipps für die ideale Reinigung zusammengetragen.  

 

In drei einfachen Schritten zum sauberen Insektenschutz

 

Schritt 1: Die richtige Vorbereitung

Wie so oft ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete für das ideale Endergebnis. Dazu gehört auch das passende Handwerkszeug. Der große Vorteil von Insektenschutzsystemen: die Reinigung kann ohne großen Aufwand und in den meisten Fällen auch ohne spezielle Reinigungsmittel durchgeführt werden. Besonders gut für die Reinigung von Insektenschutzgittern eignet sich ein einfaches Mikrofasertuch und klares Wasser. Auf die Beigabe von scharfen Spülmitteln sollte hingegen lieber verzichtet werde, da die Gefahr besteht, dass diese die Oberflächen und das Gewebe beschädigen.

Noch einfacher geht’s, wenn sie zu Hause einen Insektenschutz Spannrahmen eingebaut haben. In diesem Fall empfiehlt es sich, denn Insektenschutz für die Zeit der Reinigung abzunehmen und danach wieder einzusetzen. 

 

Schritt 2: Die Reinigung der Rahmen

Um die dekorative und widerstandsfähige Veredelung der Aluminiumrahmen auch über Jahrzehnte zu erhalten, benötigen die Oberflächen regelmäßige Pflege. Empfohlen wird deshalb eine Reinigung zweimal jährlich. Dabei ist zu beachten, dass die Reinigung der Rahmenoberflächen nicht unter direkter Sonneneinstrahlung erfolgen darf. Zur Unterstützung dürfen ph-neutrale Reinigungsmittel wie Geschirrspülmittel verwendet werden. Absehen sollten Sie in jedem Fall von kratzenden oder scheuernden Reinigungsmitteln wie auch von Dampfstrahlgeräten, da diese die Oberfläche angreifen können.  

Unser Tipp: Zur Entfernung von besonders hartnäckigem, fettigen oder schmierigen Schmutz greifen Sie zu aromafreiem Waschbenzin. Einfach kurz einwirken lassen und mit klarem Wasser gründlich abspülen. 

 

Schritt 3: Die Reinigung des Gewebes

Nun ist die Reinigung des Gewebes, oder auch Gaze genannt, an der Reihe. Das Gewebe zeichnet sich durch seine hervorragende Reißfestigkeit und Witterungsbeständigkeit aus. Um das dauerhaft zu gewährleisten, sollte deshalb auch das Gewebe idealerweise zweimal pro Jahr gereinigt werden. Abgelagerte Insektenreste können beispielsweise Wespen und Vögel anlocken, die beim Fressen Löcher im Gewebe verursachen. Aber auch nicht entfernte Fett- und Schmutzreste können die Oberfläche zusätzlich angreifen. Am besten verwenden Sie für die Reinigung auch hier ein feuchtes Mikrofasertuch. Im Bedarfsfall kann etwas ph-neutrales Reinigungsmittel hinzugegeben werden. Wenn das Gitter besonders stark verschmutzt ist, wiederholen sie den Vorgang mehrere Male. Bei besonders starker Verunreinigung hat es sich außerdem bewährt, das Gewebe mit einem Putzkissen grob vorzureinigen. Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten die dabei allerdings behutsam vorgehen.   

Wie Sie das Gewebe am besten reinigen, hängt ganz davon ab, um welche Art von Gewebe es sich handelt: 

  • Tipp für das Transpatec-Gewebe: Dieses Gewebe kann zur Reinigung ganz einfach mit dem Staubsauger abgesaugt werden. Dabei ist jedoch etwas Vorsicht gefragt, um das Gewebe nicht zu Beschädigen. Wir empfehlen den Staubsauger auf die niedrigste Stufe einzustellen und den Polsteraufsatz zu verwenden. 
  • Tipp für Pollenschutz-Gewebe: Das beschichtete Gewebe sollten Sie am besten direkt unter fließendem Wasser abspülen und anschließend mit einem weichen, fusselfreien Tuch trocken tupfen. Auf Reinigungsmittel sollten Sie hier verzichten. 
  • Tipp für Edelstahl-Gewebe: Den beim Edelstahl-Gewebe häufig entstehenden Flugrost, entfernen Sie am besten mit einer weichen Bürste. Bei stärkeren Verschmutzungen kann auf einen handelsüblichen Edelstahlreiniger zurückgegriffen werden. 
  • Tipp für Plissee-Gewebe: Hier kommt wieder das Mikrofasertuch zum Einsatz. Alternativ kann das Plisse-Gewebe mit einer weichen Kleiderbürste abgebürstet werden.